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Der Medizinertest TMS bzw. EMS in Deutschland, Österreich und in der Schweiz

In Deutschland wurde von 1986 bis 1997 und seit 2007 in Baden-Württemberg der TMS (Test für medizinische Studiengänge), in der Schweiz wird seit 1997 der EMS (Eignungstest für medizinische Studiengänge) durchgeführt, der die individuelle Eignung zum Medizinstudium beurteilen soll. Seit 2006 wird der EMS auch in Österreich durchgeführt.

Bei dem Test für medizinische Studiengänge (EMS bzw. TMS) handelt es sich um eine sorgfältig entwickelte psychologische Testbatterie. Seit Ende der 70er Jahre wurden die Untertests von Psychologinnen und Psychologen des damaligen Instituts für Test- und Begabungsforschung (Bonn) konstruiert und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Aufgaben im TMS und EMS sind weitgehend identisch.

Derzeit wird der Test für medizinische Studiengänge (TMS) bei der Bewerbung für das Medizinstudium in Baden-Württemberg eingesetzt. Bislang konnte man durch die Testteilnahme seine Zulassungschancen nur verbessern, nicht verschlechtern. Das könnte sich allerdings in Zukunft ändern. Der TMS kann in Deutschland nur einmal abgelegt werden. Das Testergebnis gilt dann für alle möglicherweise noch folgenden Bewerbungen um einen Studienplatz für Medizin oder Zahnmedizin. Das Testergebnis wird an den verschiedenen medizinischen und zahnmedizinischen Fakultäten unterschiedlich gewichtet. Weitere individuelle Auswahlkriterien entsprechend dem Profil der einzelnen Hochschulen können noch dazu kommen. Dagegen stellt das Abschneiden im Medizinertest EMS in der Schweiz und in Österreich das zentrale Zulassungskriterium dar.