Ziel dieser Lernsoftware ist es, bewährte Lernstrategien für den Untertest "Figuren lernen" des Tests für medizinische Studiengänge (TMS) vorzustellen udn einzuüben. Zur aktuellen Fassung des Tests für medizinische Studiengänge lesen Sie bitte das aktuelel Test-Info der ZVS (Zentralstelle für Vergabe von Studienplätzen).
Mit dem psychologischen Leistungstest "Figuren Lernen" soll das visuelle Gedächtnis überprüft werden. Im Alltag spielt die optische Speicherung von Informationen, z.B beim Merken von Gesichtern und Personen, eine große Rolle.
Im Programmteil "Lernphase" wurden die einzelnen Figuren bezüglich der Umrisse etwas stärker differenziert als das in de egel bei TMS-Originalaufgaben der Fall ist. Dies hat beim Erlernen der optimalen Bearbeitungsstrategien für Sie Vorteile. Trainingsziel sollte das Erreichen von mindestens 15 bei 20 möglichen Punkten im Programmteil "Reproduktionsphase" sein. Mit entsprechender Übung können Sie aber auch noch mehr erreichen.
Eine Anleitung zu den verschiedenen Phasen (Lernphase 4 Minuten, Reproduktionsphase 5 Minuten)und Hinweise zu Lernstrategien für diese Testsimulation finden Sie hier: Anleitung und Lernstrategien
Zur korrekten Durchführung von "Figuren lernen online" muss die Ausführung von Javascript für die Domain "http://www.cch-berlin.de" erlaubt sein.
Es werden Ihnen 20 Figuren vorgegeben; ein Teil jeder Figur ist geschwärzt.
Ein Beispiel:
Die Figuren, einschließlich der schwarzen Flächen, sollen Sie sich nun so einprägen, dass sie später angeben können. welcher Teil der Abbildung geschwärzt war. Die Figuren werden ihnen jedoch in veränderter Reihenfolge vorgelegt.
Ein Beispiel für die Art, wie Sie später abgefragt werden:
Die Lösung wäre (C).
Es dürfen weder in der Lernphase noch in der Stunde zwischen Lernphase und Reproduktionsphase Notizen zu den einzelnen Figuren gemacht werden.
Das Grundprinzip des Lernens ist hier die aktive gedankliche Strukturierung der angebotenen Informationen. D.h. die vier Minuten Lernzeit müssen genutzt werden, um intensiv über die dargestellten Figuren nachzudenken. Bloßes betrachten führt zu einer sehr geringen Behaltensleistung. Da allerdings die intensive mit ähnlichen Gedächtnisinhalten in enger zeitlicher Nähe zueinander oftmals zu störenden Überlagerungen beim Lernen zur Folge hat, sollten Sie zwischen einzelnen Testsimulationen größere Pausen einlegen (ca. einen Tag).
Beachetn Sie bei den Assoziationen, die Sie zu den Figuren bilden, bitte folgende Grundsätze:
a) Ziel ist es, sich das auffälligste Merkmal einer Figur, also die dunkle Fläche (schwarzer Fleck), zu merken. Deshalb ist es nicht sinnvoll, nur vom Umriss eienr Figur auszugehen, da Sie diese zwar später wiedererkennen, die Lage des schwarzen Flecks aber nciht mehr zuordnen können. Die dunkle Fläche muss unmittelbar in die Bildung der Assoziationen mit eingebunden werden.
Beispiel:
Betrachtet man den Umriss der gezeigten Figur, kann man damit z.B. den Kopf eines Schafes assoziieren:
Allerdings ist bei der Reproduktion damit noch nicht klar, wo das "Schaf" einen dunklen Fleck hat. Im Beispiel sind die Augen des Schafes schwarz, es kann also z.B. als "blindes Schaf", "Schaf mit Augenbinde" oder auch als Lokalisation "Schafsaugen" assoziiert werden.
Jetzt wird in der Reproduktionsphase beim Wiedererkennen z.B des "blinden Schafes" sofort klar, wo die Schwärzung liegen muss, nämlich in Feld (B).
b) Bauen Sie in Ihre Assoziationen persönliche Erfahrungen ein. Also z.B. "Mein Onkel hat an dieser Stelle eine Glatze", "Das Muster sieht aus wie auf einer meienr Vasen zuhause", "Ich habe mir an dieser Stelle letztes Jahr den Knöchel verstaucht". In Verbindung mit Ihren persönlichen Erfahrungen prägen sich optische Informationen leichter ein.
c) Lautliche Verbindungen mit den assoziierten Begriffen auch wenn sie einigermassen absurd klingen, helfen die Position des schwarzen Flecks zu behalten.
Assoziation: The man with two (tu) faces: Gesprochen "tu" für unten = Position der Schwärzung.
d) Eselsbrücken können helfen, die Position des Flecks zu erklären, wenn Ihnen zuerst nur eine Assoziation zum Umriss der Figur einfällt. Dies können z.B. kleine Geschichten sein.
Assoziation: Sandalen. Position: Die Mitte der Sandalen verschafft ihm große Qualen (Reim).
Assoziation: Socken. Position: Zu kleine Socken: Die Zehen schauen vorne raus. Oder: Eine linke Socke. Oder: Meine Socken haben da auch immer Löcher ...
e) Grundsätzlich gilt: Je absurder Ihre Assoziation, je mehr Sie sich über Ihre Einfälle selbst amüsieren können, desto leichter wird es Ihnen fallen, die Figur zu behalten.
Das Einprägen der Figuren kan nin drei Schritten erfolgen:
1. Verschaffen Sie sich einen Überblick über alle Figuren. Überprüfen Sie, welche Figuren Ihnen auf den ersten Blick "sympathisch" sind. Damit sind Figuren gemeint, zu denen Sie spontan Assoziationen bildne können, Sie also eine bildhafte Vorstellung mit der Figur verbinden können. Die Schwärzung sollte hierbei immer immanenter Bestandteil des assoziierten Begriffes bzw. Bildes sein. Versuchen Sie möglichst umrissähnliche figuren zu differenzieren - ausser, wenn die Position von Schwärzungen an ähnlichen Stellen wieder zu finden ist. Beispiel: Sie erkennen mehrere Flugzeuge, bei denen das imaginäre Cockpit immer schwarz ist. So können Sie mehrere Figuren mit nur einer Assoziation behalten.
2. zu einigen Figuren fallen Ihnen vielleicht Bilder ein, die Sie mit dem Umriss der Figur assoziieren. Die Position der Schwärzung merken Sie sich bei diesen Figuren mit Eselsbrücken, kleinen Geschichten etc.
3. Wenn Ihnen zu einer figur gar nichts einfällt, ürägen Sie sich die Figur rein optisch ein, indem Sie die Schwärzung fixieren und die Augen immer wieder schließen - so als ob Sie die Figur fotografieren.
Das Training Ihres visullen Gedächtnisses mit diesem Online-Programm ist auf mindestens 10 Tage angelegt. Führen Sie also nur eine Lern- und Reproduktionsphase am Tag durch, da sic hsonst Gedächtnisinhalte überlagern können und ein Lernfortschritt nicht mehr erkennbar wird. So verbessern Sie entsprechend Ihren Fähigkeiten systematisch Ihre Lerntechniken.
Hier können Sie eine neue Lernphase beginnen. Es wird empfohlen, nur eine Lern- und Reproduktionsphase pro Tag durchzuführen, da sich andernfalls Gedächtnisinhalte beim Lernen überlagern können.
Die Dauer der Lernphase beträgt vier Minuten.
Lernphase starten (neues Fenster)
Bitte machen Sie zwischen der Lernphase und der Reproduktionsphase eine einstündige Pause, in der Sie sich mit etwas anderem beschäftigen sollten. Wiederholen Sie nicht die gelernten Inhalte. Machen Sie keine Notizen.
Hier können Sie eine Reproduktionsphase starten. Es wird empfohlen, nur eine Lern- und Reproduktionsphase pro Tag durchzuführen, da sich andernfalls Gedächtnisinhalte beim Lernen überlagern können.
Die Reproduktionsphase sollte mindestens eine Stunde nach der letzten Lernphase, aber am selben Tag durchgeführt werden.
Reproduktionsphase starten (neues Fenster)
Lassen Sie sich bis zur nächsten Lernphase eine Tag Zeit, da sich andernfalls Gedächtnisinhalte beim Lernen überlagern können.